2012. január 13., péntek

Abschied


Abschied


Seelengründe im tiefen Graben,
Herdentrieb an manchen Tagen,
Seeligkeit nur schwer verfehlt,
Kindertage in mir lebt.

Ach, wo nur ist mein Leben,
ein grüner Aufschrei verzagt,
wandle in schwarzen Nächten,
lass dich hinein ins Grab.

Wieder geboren im Mondschein,
in Wellen mit tiefem Tal,
Delfine vorüberziehen,
lach mit nur für den Tag.

Iserlohn, 13.01.12

2012. január 8., vasárnap

Unausgelebtes


Unausgelebtes

In Schranken weiter gefangen,
gehe ich an den Bergen,
sehe über mir Windgebirge
im Grünen das neue Werden.

Unter mir rauschendes Urmeer,
Wetter und Wellenpracht,
würde mich hinein ziehen,
ging ich bis an die Wand.

Es gibt dort den tragenden Hafen,
den anlaufen mir versagt,
drum schau ich in weite Tage,
lass laufen das Schiff hinaus.

Iserlohn, 06. 01. 2012

2012. január 1., vasárnap

Himmelsbahnen


Himmelsbahnen

In den grauen Himmelsbahnen
die vor mir sich ergießen,
gehe ich unendliche Zeiten,
immer am Weg der Ewigkeit.

Habe nun vieles abgetan,
kann es nicht mehr leiden,
bin gerast, gesunken,
und nun hält mich der Dorn.

Könnte mich endlich entscheiden,
doch sind schon die Glocken
im Klang, gehe weiter, laufe,
am Ende von Leben und Tod.

Sauerland, 02. 01. 2011